Pilzwetter Premium

Die exklusiven Werkzeuge für Pilzprofis und Kräuterexperten

Bodenfeuchte

Der Niederschlag ist bereits ein guter Indikator für das Pilzaufkommen. In Verbindung mit der Anzeige der Bodenfeuchte in 0 - 30 cm Tiefe wird daraus ein Gamechanger, da zum Beispiel Verdunstung und Wasserablauf nicht  bei den Niederschlägen berücksichtigt werden.

Mit präzisen und flächendeckenden Geodaten, die die Bodenfeuchte im 1km-Raster über 30 Tage visualisieren, können genauere Aussagen über das Vorkommen von Pilzen und Kräutern getroffen werden. Im Tagesvergleich lässt sich der prozentuale Anteil der nutzbaren Feldkapazität, also vereinfacht ausgedrückt, wie voll der pflanzenverfügbare Wasserspeicher im Boden ist, vergleichen.

Das Instrument ist nicht nur für Pilzexperten und Kräuterprofis, sondern auch für Landwirte sowie Garten- und Landschaftsbauer interessant, um die nächsten Vorhaben besser planen zu können.

Ausgangsgestein

Der pH-Wert des Oberbodens ist für viele Organismen, wie zum Beispiel Pflanzen, wichtig. Pilze hingegen nehmen über ihr Myzel auch Mineralien aus tieferen Bodenschichten auf, die häufig über das Gestein im Untergrund abgebenen werden.

In der flächendeckenden Übersicht des Ausgangsgestein werden die wichtigsten Gesteinsarten in Klassen zusammengefasst und mit ihren ungefähren Säuregraden ausgewiesen. So lassen sich ähnlich wie bei den pH-Werten des Oberbodens Bereiche finden, die für zum Beispiel besonders kalkliebende Pilze wie Morcheln oder Trüffeln maßgeblich sind.

Die Visualierung der unterschiedlichen Gesteinsschichten im Untergrund ist auch für Förster, Winzer, Landschaftsplaner und Landwirte im täglichen Aufgabenfeld von Interesse.

 

Nährstoffpotenzial

Bei der Suche nach bestimmten Pflanzen und Pilzen spielt es eine Rolle, ob die Böden im entsprechenden Gebiet nährstoffarm sind.

Aus dem Stickstoffgehalt N, der Kationenaustauschkapazität CEC und dem Gehalt an organischem Kohlenstoff SOC wird das Potenzial für einen nährstoffarmen Boden in 0 - 30 cm Tiefe ermittelt. In Verbindung mit dem pH-Wert, dem Sandanteil und dem Wasserhaltevermögen werden daraus Bodengruppen wie "kalkreich & nährstoffarm", "sauer & nährstoffarm" oder "sandig & nährstoffarm" abgeleitet und in der Karte farblich visualisiert.

Dieses Werkzeug vereinfacht die Gebietssuche nicht nur für Botaniker und Mykologen, sondern auch für Kartierungen im Bereich Natur- und Artenschutz, der Lanschaftsplanung, Forschung und Umweltbildung.

Schutzgebiete

Für das Sammeln von Pilzen oder Wildkräutern ist es unerlässlich, sich über Schutzgebiete wie Naturschutzgebiete und Nationalparks kundig zu machen, da hier z.B. das Sammeln verboten ist.

Die Kennzeichnung der verschiedenen Schutzgebietsklassen, die sich auch überschneiden können, ermöglicht eine bessere Tourenplanung und Orientierung vor Ort. Die Karte umfasst alle 9 ausgewählte Schutzgebietskategorien den Bundesamts für Naturschutz.

Auch beispielsweise für Biologen, Mitarbeitern im Bereich Umwelt und Tourismus oder auch Naturfotografen helfen die geografischen Übersichten bei der täglichen Planung.

Weitere Vorteile des Premiummodells

  • Alle Funktionen des Basismodells
  • Ortssuche für das schnelle Finden von Spots und die effiziente Planung der nächsten Tour
  • pH-Werte für weitere Bodenschichten bis 200 cm Tiefe
  • Höhere Zoomlevel für genauere Kartenansichten (nicht alle Karten verfügen über höher aufgelöste Datenlayer, werden aber vergrößert dargestellt)

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